Pagespeed von 2,1 auf 0,8 Sekunden verbessert - Rankings blieben gleich
Performance-Optimierung und ihre echten Auswirkungen

Die gängige Meinung ist klar: Schnellere Websites ranken besser. Also habe ich vier Wochen in Performance-Optimierung gesteckt. Bilder komprimiert, JavaScript minimiert, Server-Response-Zeit optimiert.
Vorher: 2,1 Sekunden Ladezeit. Nachher: 0,8 Sekunden. Core Web Vitals alle im grünen Bereich. PageSpeed Insights Score von 94.
Was sich wirklich geändert hat
Rankings? Praktisch identisch. Position 8 blieb Position 8. Position 15 wurde zu Position 14. Keine dramatischen Sprünge.
Aber die Bounce Rate sank von 68 Prozent auf 51 Prozent. Die durchschnittliche Verweildauer stieg von 1:23 auf 2:47 Minuten. Das sind messbare Nutzersignale.
Meine Schlussfolgerung
Pagespeed ist kein direkter Ranking-Faktor in dem Sinne, wie Content-Relevanz es ist. Es ist ein Schwellenwert-Faktor. Solange du nicht katastrophal langsam bist, gibt es keine direkten Ranking-Boosts.
Aber: Bessere Nutzererfahrung führt zu besseren Engagement-Metriken. Und die beeinflussen längerfristig durchaus Rankings.
Würde ich es wieder machen? Ja, aber aus anderen Gründen. Für die Nutzer, nicht für Google. Der SEO-Effekt ist ein Nebenprodukt, kein Hauptziel. Das sollte man realistisch sehen, bevor man Wochen in Performance-Optimierung investiert.